![]()
![]() |
K.F.C. - News
|
Auswahl "Vereine":Schnellwahl aktuelle Seite |
![]()
Home
|
1. Provinzklasse: RFC Malmundaria - KFC Weywertz (Samstag, 13. November 2004, 20 Uhr)KFC Weywertz geht voller Zuversicht ins DerbyGrenz-Echo vom 13. November 2004Nach den beiden letzten überzeugenden Auftritten gegen Chênée und in Elsaute gibt sich die Malmundaria vor dem Aufeinandertreffen mit dem KFC Weywertz (heute Abend, 20 Uhr) ausgesprochen selbstbewusst. Doch auch die Schwarz-Gelben zeigen keinerlei Scheu vor dem Tabellenzweiten, auch wenn es zuletzt in Gemmenich nur zu einem Unentschieden reichte. KFC-Präsident Helmut Schumacher trauerte dem verpassten Sieg immer noch nach: »Wir hätten das Spiel nach Hause schaukeln und das entscheidende 1:3 schießen müssen. Der alte Fuchs Sangiovanni jedoch suchte gezielt den Elfmeter und bekam ihn auch. So hieß es schließlich 2:2. So haben wir im Laufe der Saison mindestens fünf Punkte unnötig verloren. Wir müssten also in der Tabelle viel besser dastehen als auf Platz neun.« Lenker Lakneregen die Malmundaria soll sich die Mannschaft, die ein sehr gutes Verhältnis zu Trainer Gilbert Diffels unterhält, solche Nachlässigkeiten auf keinen Fall erlauben. Helmut Schumacher gibt sich jedenfalls zuversichtlich: »Ich bin eigentlich optimistisch. Auf dem großen Platz und zudem auswärts rechnen wir uns schon einiges aus. Die sich bietenden Räume werden Spieler wie Manuel Schumacher, Raphaël Demarteau und Istvan Lakner zu nutzen wissen.« Viele Hoffnungen ruhen auf Istvan Lakner, der Seele des Weywertzer Spiels, der zu 80 Prozent wieder fit ist. Nach langer Verletzungsmisere muss der KFC derzeit lediglich auf Sascha Sarlette Jr. verzichten, der infolge eines Ermüdungsbruchs noch etwa sechs Wochen ausfallen wird. Inzwischen hat Jean-Marc Cambrésy zumindest wieder den Weg ins Aufgebot gefunden. In jedem Falle werden die Weywertzer die Offensive suchen: »Manuel Schumacher und Raphaël Demarteau werden das Angriffsduo bilden, unterstützt von Istvan Lakner. Wir werden in jedem Fall den Weg nach vorn suchen, defensiv spielen ist nicht unsere Sache.« All dies beeindruckt die Malmundaria jedoch keineswegs, angesichts der Tatsache, dass sich die Mannschaft immer überzeugender präsentiert, wie Präsident Damien Chaballe zufrieden feststellte: »Vor allem die erste Halbzeit in Elsaute war fantastisch, wogegen in der zweiten Halbzeit etwas Unruhe aufkam und wir zwei völlig überflüssige Tore kassierten. Aber schließlich haben wir verdient mit 3:2 gewonnen.« Platz eins im VisierKeine Frage, die Warchestädter haben sich gefunden und schielen, ein eigener Erfolg vorausgesetzt, auf einen weiteren Ausrutscher von Faymonville, um sich gar an die Spitze zu setzen. Das Spiel gegen Weywertz ist dabei von kapitaler Bedeutung: »Das ist gewissermaßen unsere Bewährungsaufgabe, ehe es nach Gemmenich und Hamoir geht«. Mit Blick auf die Meisterschaft meinte Chaballe: »Mein Blick geht mehr in Richtung Hamoir als nach Faymonville, das angesichts seines kleinen Kaders Probleme bekommt«. Aber auch die Truppe von Christian Baratte muss beim Aufeinandertreffen mit den Weywertzern personelle Abstriche machen. Thierry Nonglaire, der Matchwinner des vergangenen Jahres, wird verletzungsbedingt noch mindestens zwei Wochen ausfallen, während Renaud Stassart und Jean-Christophe Marique ihre Gelbsperre absitzen müssen. Dies wird sicherlich problematisch für die Abwehr werden, in der offen ist, wer Mariques Platz in der Innenverteidigung übernehmen wird. Maciej Willmann wird unterdessen wohl Stassart auf der linken Außenverteidigerposition ersetzen. Gute Nachrichten gibt es von Geoffrey Sterck: »Nach seiner langen Verletzungspause hat er eine Viertelstunde in Elsaute gespielt und sich gut präsentiert. Er braucht allerdings noch einiges an Zeit, ehe er wieder richtig fit ist. Die Mannschaft wird sich offensiv präsentieren, auch wenn möglicherweise Eric Richter als einzige Spitze aufläuft, unterstützt durch ein starkes Mittelfeld.«(as)
1. Provinzklasse: Schiedsrichter Rojas erhitzte die GemüterWeywertzer retten in letzter Sekunde verdienten PunktGrenz-Echo vom 15. November 2004 (Adolf Servais)Nach zwei unverständlichen Strafstoßentscheidungen des Unparteiischen und einem Gästetor in letzter Sekunde trennten sich der RFC Malmundaria und der KFC Weywertz am Samstagabend mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden, mit dem beide Mannschaften unter dem Strich sicherlich leben können. Für die unerfreulichen Akzente im Spiel sorgte jedoch Schiedsrichter Rojas, der sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte und dafür sorgte, dass die Gäste mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise antreten konnten. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass KFC-Trainer Gilbert Diffels seine Mannschaft, bei der lediglich Sascha Sarlette Jr. verletzt fehlte und Cambrésy zunächst auf der Bank saß, seine Mannschaft sehr gut eingestellt hatte. Sie stand sicher in der Abwehr und machte die Räume eng, wodurch die Malmundaria, die vor allem durch das Fehlen der gesperrten Stassart und Jean-Christophe Marique in der Hintermannschaft umdisponieren musste, nicht zur Entfaltung kam. Zudem fehlte mit Thierry Nonglaire der Motor der Mannschaft. Zwei ElfmeterBereits in der 8. Minute hatte Schiedsrichter Rojas seinen ersten großen Auftritt. Lambertz schickte Lakner, der im Duell im Malmedys Torwart Philippe Schumacher zu Fall kam, worauf der Unparteiische unverständlicherweise auf den Elfmeterpunkt zeigte. Demarteau traf jedoch nur den Pfosten. Fünf Minuten später verpasste Manuel Schumacher die Gästeführung, als Philippe Schumacher bei einem weiten Einwurf von Lakner nicht entschlossen eingriff und der Weywertzer Kapitän das Leder über das Tor setzte. Im Gegenzug hatte Willmann die Chance zur Führung, doch zielte er über das Gehäuse von Istace. In der 17. Minute jedoch führte ein herrlicher Spielzug zum 0:1. Heuse bediente über links Frédéric Boemer, dessen Hereingabe Manuel Schumacher verwertete. Auch in der Folgezeit fand die Malmundaria einfach keine Lücke, um das Weywertzer Tor in Bedrängnis zu bringen. Die Baratte-Schützlinge versuchten sich somit meist mit Distanzschüssen durch Willmann und Hendrick, die allesamt wirkungslos verpufften. Fünf Minuten vor der Pause ertönte erneut der Elfmeterpfiff des Unparteiischen. Hendrick drang in den Strafraum ein und wurde von Heuse von den Beinen geholt. Sterck, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder von Anfang an spielte, scheiterte jedoch an KFC-Schlussmann Istace. Nach der Pause legten beide Mannschaften wieder los wie die Feuerwehr. Zunächst setzte Momo Courail einen Kopfball über das gegnerische Tor, ehe im direkten Gegenzug Chauveheid eine Flanke von Michiels per Kopf zum 1:1-Ausgleich verwertete. Jetzt kamen die Zuschauer so richtig auf ihre Kosten. In der 50. Minute flankte Demarteau zu Manuel Schumacher, dessen Kopfball nur die Latte traf. Auf Messers SchneiderDas Spiel stand jetzt auf des Messers Schneide. Nachdem ein Weywertzer Abwehrspieler zunächst einen Kopfball von Cédric Chauvheid von der eigenen Torlinie kratzte (72.), lief vier Minuten später ein Konter über Demarteau zu Frédéric Boemer, der völlig freistehend nur Zentimeter am Tor vorbeizielte. Wiederum drei Minuten später hatte der eingewechselte Sascha Sarlette Sr. die Chance zur Führung, doch rettete Philippe Schumacher in höchster Not. Zehn Minuten waren noch zu spielen, als Schiedsrichter Rojas eine strittige Freistoßentscheidung traf, worauf der Schuss von Michiels an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand: 2:1. KFC-Trainer Gilbert Diffels brachte nun noch den an Rückenbeschwerden leidenden Jean-Marc Cambrésy, was sich bezahlt machen sollte. Sekunden vor dem Ende nämlich schoss Sascha Sarlette Sr. Malmedys Cimino im Strafraum an, worauf der Unparteiische wieder einmal auf den Punkt zeigte und damit die Handspielregel völlig auf den Kopf stellte. Wilde Proteste der Platzherren waren die Folge, doch ließ sich Jean-Marc Cambrésy hiervon nicht beeindrucken. Er verwandelte sicher zum 2:2 und rettete dem KFC den unter dem Strich ohne Zweifel verdienten Punktgewinn. RFC Malmundaria: STIMMEN:
1. Prov.: Weywertz - Herve (So., 21. Nov. 2004, 14.30 Uhr)KFC will durch Sieg mit Aufsteiger gleichziehenGrenz-Echo vom 20. November 2004 (René OFFERMANN)Morgen Nachmittag empfängt der KFC Weywertz Aufsteiger Herve. In der Tabelle rangiert der Neuling mit drei Zählern Vorsprung auf die Schwarz-Gelben auf Rang acht. Die Diffels-Elf fasst indes nach vier Spielen ohne Niederlage den fünften Saisonsieg ins Auge. Im Laufe einer Saison gleicht sich so Manches wieder aus, wird wohl der Weywertzer Anhang nach der Begegnung in Malmedy am letzten Wochenende gedacht haben. In der Schlussminute verwandelte Cambrésy einen umstrittenene Handelfmeter zur verdienten Punkteteilung, nachdem die Weywertzer in der Vorwoche bfttAufsteiger Gemmenich den Ausgleich in den Schlusssekunden - ebenfalls per Strafstoß - kassierten.""Den Punkt haben wir uns redlich verdient, dieser Meinung waren auch die Leute aus Malmedy. Verständlicherweise waren sie etwas verbittert darüber, wie das Unentschieden zustande kam«, schildert Helmuth Schumacher die strittige Szene des letzten Spieltags. Eine Woche später zählt letztlich nur der Punkt, von einem gelungenen Auftritt alleine hätten sich die Schwarz-Gelben nichts kaufen können. Gegen den Aufsteiger aus Herve, dem Hamoir zuletzt eine bittere 1:6-Lektion erteilte, wird Gilbert Diffels voraussichtlich dem gleichen Stamm sein Vertrauen schenken. Ein großes Fragezeichen steht lediglich hinter Libero Momo « Courail, der sich mit Muskelproblemen herumplagt und : seit zwei Wochen nicht mehr voll trainiert hat. Vieles spricht dafür, dass Sascha Sarlette Sr. auf seine Position rückt. KFC-Trainer Diffels, der Herve am vergangenen, Sonntag unter die Lupe nahm, meinte, der Aufsteiger sei durchaus zu packen. »Wir haben jetzt eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage hingelegt, davon drei auswärt, doch nun ist es an doch nun ist es an der Zeit, dass wir die Punkte noch einmal bei uns behalten«, macht auch der KFC-Präsident in Optimismus. »Mit 19 Punkten hätten wir dann schon ein beruhigendes Polster, bevor noch das schwere Spiel gegen Hamoir ansteht.« Zwar sind die Weywertzer in der zweiten Tranche noch unbesiegt, doch haben sie nach drei Unentschieden den Anschluss an die vorderen Teams verloren. Das Vorhaben, im zweiten Meisterschaftsdrittel ganz vorne mit-zumischen, ist damit erst einmal abgehakt. »Da bliebe praktisch nur noch die dritte Tranche oder ein Platz unter den ersten Fünf der Tabelle, obwohl auch das schwierig werden dürfte. Außerdem wollen wir zunächst einmal so viele Punkte sammeln, dass uns von hinten nichts mehr passieren kann.« (ro)
1. Provinzklasse: KFC feiert 5. SaisonsiegWeywertz weiter auf dem VormarschGrenz-Echo vom 22. Nov. 2004 (René Offermann)Mit einem deutlichen 3:0-Er-folg über die Gäste aus Herve hat der KFC Weywertz seine Position im sicheren Mittelfeld der Tabelle weiter gefestigt. Für klare Verhältnisse sorgte die Diffels-Elf aber erst in der Schlussphase, als Heuse und Peiffer die Treffer zum Endstand besorgten. Verzichten musste KFC-Trainer Gilbert Diffels auf den etatmäßigen Libero Momo Courail, der kurzerhand durch Sascha Sarlette Sr. ersetzt wurde. Ungeachtet der winterlichen Platzverhältnisse begann die Heimelf äußerst druckvoll. Bereits nach 120 Sekunden musste Gästekeeper Nieves zum ersten Mal hinter sich greifen. Einen knallharten Freistoß von Lakner aus etwa 20 Metern konnte der Torsteher nur abklatschen, Schumacher stand goldrichtig und staubte ab, 1:0. Die Weywertzer knüpften nahtlos an die tolle spielerische Leistung aus dem Malmedy-Derby an. Aufsteiger Herve blieb kaum Zeit zum Luftholen. Lakner nach schönem Zuspiel von Schumacher (5.) und Demarteau (10.) fehlte, im Abschluss aber das nötige Quäntchen Glück. Nach einer Viertelstunde ser ins Spiel. Herve setzte nun auch Offensivakzente, verbuchte jedoch keine zwingenden Torgelegenheiten. Diese vergaben die Schwarz-Gelben sehr zum Leidwesen ihres Anhangs vor dem Seitenwechsel im Minutentakt. Nach Zuspiel von Demarteau suchte Schumacher den Doppelpass mit Heuse, traf anschließend von der Strafraumgrenze aber nur Aluminium: Vom Innenpfosten aus rollte das Leder parallel zur Torlinie, überquerte diese aber nicht (32.). Der schönste Spielzug der gesamten Partie hatte Signalwirkung. Nur 60 Sekunden später jagte Frédéric Boemer den Ball unbedrängt vor Nieves über die Querlatte. Auch Istvan Lakner konnte den Ball kuTz darauf aus acht Metern nicht im Gehäuse unterbringen. »Nach diesen Riesenchancen hätten wir eigentlich mit einem deutlicheren Vorsprung in die Halbzeit gehen müssen. In der zweiten Halbzeit präsentierte sich Herve als völlig andere Mannschaft. Sie traten aggressiv auf und haben uns vor Probleme gestellt. Wir haben ihnen das Mittelfeld überlassen und fanden nicht mehr so richtig ins Spiel«, analysierte KFC-Präsident Hei-muth Schumacher die für Weywertz schwierige Phase nach dem Pausentee. Herves Doppelwechsel zur Pause machte sich beinahe bezahlt. Gabrys hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch Ista-ce war auf dem Posten (72.). Postwendend besorgte Heuse die Vorentscheidung. Allerdings profitierte er dabei von einem Schnitzer des gegnerischen . Torstehers, 2:0 (74.). Damit war der Widerstand des Aufsteigers gebrochen. Lediglich einen abgefälschten Schuss von Collin musste Ista-ce noch entschärfen. Auf der Gegenseite überlief Schumacher sämtliche Abwehrspieler, zeigte vor dem Tor aber Nerven und jagte das Leder über den Querbalken. Kurz vor dem Abpfiff legte er mustergültig auf für den drei Minuten zuvor eingewechselten Peiffer, der per Kopf den Endstand herbeiführte, 3:0. Mit nunmehr 19 Zählern liegt Weywertz vor den Spielen gegen die Kelkr-itSttföf aus Herstal und Aywail-le voll im Soll. KFC Weywertz:
Herstal - KFC Weywertz (Sonntag, 28. Nov. 2004, 14.30 Uhr)Rote Laterne sollte man nicht unterschätzenGrenz-Echo vom 27. November 2004Morgen tritt der KFC Weywertz die Dienstreise nach Herstal an. Das Schlusslicht war von vielen bereits vor Wochen abgeschrieben worden, hat sich nach den zahlreichen Querelen der jüngeren Vergangenheit aber wieder gefangen. Indes wollen die Nordeifeler ihre Erfolgsserie ausbauen und auch im sechsten Spiel hintereinander ungeschlagen bleiben.. Das Auswärtsspiel in Herstal läutet für den KFC Weywertz den Beginn der Rückrunde ein, obgleich die Hinrunde noch gar nicht abgeschlossen ist. In 3er Tat müssen die Schwarz-Geiben noch gegen Hamoir antreten, um die ersten 15 Spiele zu komplettieren. Doch zunächst wartet das zuletzt wiedererstarkte Schlusslicht auf die Diffels-Elf. »Schon im Hinspiel haben wir uns gegen Herstal schwer getan und nur äußerst knapp mit 2:1 gewonnen«, erinnert sich Helmuth Schumacher. »Nach dem Chaos der Vergangenheit ist die Mannschaft jetzt wieder im Aufwind, auch wenn sie am letzten Spieltag unglücklich mit 0:1 gegen Che'nee yerloren hat. Wir stehen schon unter Druck, da alle von uns einen Sieg erwarten.« Der Aufsteiger hat zahlreiche Tumulte hinter sich und will nach der katastrophalen Hinrunde seine Minimalchance auf den Klassenerhalt wahren. Auf der Trainerbank hat inzwischen wieder Thierry Bonaerts Platz genommen. Er machte im Vorjahr mit der Mannschaft den Sprung in die höchste Lütticher Spielklasse perfekt. Bonaerts, der vor zwei Jahren neben Luc Eymael auch beim KFC Weywertz im Gespräch war, hatte zu Meisterschaftsbeginn nach Differenzen mit dem Präsidenten das Handtuch geworfen. Doch auch seine Nachfolger in Person von Alain Fissette und Bernard Wegria konnten das krisengeschüttelte Herstal nicht in ruhigere Fahrwasser lenken. Nachdem unlängst der Präsident sein Amt zur Verfügung stellte, kehrte Bonaerts schließlich auf die Trainerbank zurück. »Anscheinend hat er die Spieler neu motivieren können. Sie zeigen jetzt wieder Ehrgeiz. Thierry hat es geschafft, Ordnung in die Truppe zu bringen. Ich ziehe den Hut vor ihm, da er seine Spieler auch in schwierigen Zeiten nicht im Stich gelassen hat.« Ob Herstal das rettende Ufer noch erreichen kann, ist angesichts des Rückstands aber fraglich. Gegen Weywertz fehlen zudem der gelbgesperrte Abwehrspieler Bokondo, der im Hinspiel das einzige Tor der Gäste erzielte, und Techniker Bonhomme, der sich mit der Hallennationalmannschafr. in Weißrussland aufhält. Der KFC Weywertz wird voraussichtlich ohne vier etatmäßige Stammspieler auflaufen. Demarteau ist beruflich in Tunesien unterwegs, Courail fällt drei Wochen wegen Muskelproblemen aus, bei Cambr£sy ist die alte Rückenverletzung wieder auf-. gebrochen und für Sarlette J?. ist ein Einsatz noch zu früh. »Trotzdem fahren wir nach Herstal um zu gewinnen. Ich hoffe, unser Trainer kann die Spieler richtig motivieren und ihnen klar machen, dass es kein Spaziergang wird. Wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, hätten wir mit 25 Punkten schon ein schönes Polster und würden vielleicht zu den vorderen fünf Plätzen aufschließen.« Für die Anfahrt nach La Préalle, wo Herstal seine Heimspiele austrägt, empfiehlt sich folgende Route: Bei Cheratte Richtung Lüttich halten, dann der ersten Abfahrt Richtung Herstal folgen und rechts abbiegen. Nach Überqueren der Brücke an der ersten Ampel links einordnen, dann in die erste Straße auf der rechten Seite abbiegen und bis zum Kreisverkehr durchfahren, dort links ausfahren. Bis zum Platz sind es noch etwa 800 Meter.
1. Provinzklasse: Doppelpack von Schumacher und Lakner beschert Schwarz-Gelben höchsten Saisonsieg - KFC seit sechs Spielen ungeschlagenSchlusslicht kein Maßstab für treffsichere WeywertzerGrenz-Echo vom 29. November 2004Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0-Kantersieg hat der KFC Weywertz bei Schlusslicht Herstal eindrucksvoll seine Ambitionen auf einen der' vorderen Tabellenränge unterstrichen. Die seit sechs Spielen ungeschlagenen Nordeifeler ließen dem Schlusslicht nicht den Hauch einer Chance und hätten auch einen zweistelligen Sieg einfahren können. Mit dem höchsten Sieg in der laufenden Meisterschaft verbesserte sich die Diffels-Elf in der Tabelle auf Platz sechs. Die mitgereisten KFC-Anhänger verwandelten die auf holprigem Boden ausgetragene Partie in ein Heimspiel. Weywertz, das ohne vier Stammspieler nach Herstal gereist war, sorgte schnell für klare Verhältnisse. Schon im ersten Durchgang zeichnete sich Ein- bahnstraßenfußball ab. Unterlag der Aufsteiger im Hinspiel nur mit 1:2, lieferte er gestern eine seiner schlechtesten Leistungen ab und hat in dieser Form nichts in der 1. Provinzklasse verloren. »Herstal war äußerst schwach. Nach dem 0:6 haben wir Riesenchancen verpasst und hätten auch zweistellig gewinnen können«, so Helmuth Schumacher. Bereits nach fünf Minuten tauchte Fred^ric ßoemer ein erstes Mal alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auf, zielte aber auf Herstals Torhüter Se-quenzia. Nur 120 Sekunden später war der Keeper dann aber geschlagen: Ein fulminanter Freistoß von Lakner aus 25 Metern schlug voll im Winkel ein, 0:1 (7.). Nach rund 20 Minuten lenkte Sequenzia einen Schuss von Frederic Boemer um den Pfosten, ehe .Catena kurz danach bei einem Torversuch von Schumacher auf der Linie rettete. Anschließend machte es der quirlige Stürmer besser. Nach Zuspiel von Lam- Maiyuel Schumacher (1.) und Istvan Lakner steuerten zum höchsten Sieg ihrer Mannschaft in der laufenden Meisterschaft jeweils einen Doppelpack bei. bertz überlief er die gegnerische Abwehr und stellte seinen Torriecher unter Beweis, 0:2 (29.). Nur fünf Minuten später war Schumacher erneut zur Stelle und überwand Sequenzia nach klugem Peiffer-Pass im Nachsetzen, 0:3 (34.). Das Weywertzer Eigengewächs verbuchte aam.it bereits den achten Saisontreffer. Zu Be- ginn des zweiten Durchgangs hatte der Aufsteiger ' seine stärkste Phase und schnürte die Weywertzer in deren Hälfte ein. Das Aufbäumen der Heimelf brachte aber nichts Zählbares ein. Nach diesem Strohfeuer ergriffen die Schwarz-Gelben die Initiative. Lakner wurde im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte den fälligen Strafstoß kalt-scbnäuzig, 0:4 (51.). Damit war jeglicher Widerstand endgültig gebrochen. Nur fünf Minuten später durfte sich sogar . KFC-Keeper Istace in die Tor-schützenliste eintragen. Der Torhüter verwandelte dabei einen Elfmeter. Abermals war Lakner zuvor in Herstals Strafraum regelwidrig ausgebremst worden, 0:5 (56.). In der 72. Minute ging das muntere Toreschießen weiter. Nach einem Eckstoß war Manndecker Eric Boemer aus kurzer Distanz erfolgreich, 0:6. In der Schlussviertelstunde hätten die Tore dann im Minutentakt fallen können, doch ließen Schumacher, Lakner und Lambertz beste Chancen ungenutzt. Nach dieser Fuball-lehrstunde muss sich Herstal wohl definitiv auf den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit vorbereiten. Indes nutzte der KFC Weywertz die Ausrutscher der direkten Konkurrenten und rückte auf Platz sechs vor. "Jetzt liegen wir nur zwei Punkte hinter Blegny. Nach sechs Spielen ohne Niederlage stellen wir langsam wieder den Anschluss an die oberen fünf Ränge her. Am kommenden Wochenende empfangen wir Aywaille, ehe wir dann im direkten Vergleich auf Blegny treffen.« Herstal:
1. Provinzklasse: Weywertz - Aywaille (Sonntag, 5. Dezember 2004, 14.30 Uhr)Behält der KFC seine reine Weste?Grenz-Echo vom 4. Dezember 2004In der 1. Provinzklasse ist der KFC Weywertz derzeit die Mannschaft der Stunde. Dank einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hat sich die Diffels-Elf in der Tabelle auf Rang sechs katapultiert. Sollte morgen ein weiterer Sieg herausspringen, winkt sogar ein Platz im Fühningsquintett. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten geht der KFC Weywertz allmählich auf Tuchfühlung mit den oberen Tabellenrängen. Die Schwarz-Gelben empfangen morgen das Kellerkind aus Aywaille, das angesichts eines Sechs-Punkte-Abstands zum voraussichtlich rettenden Ufer bereits ums nackte Überleben kämpft. «Wir würden unsere Serie ohne Niederlage gerne fortsetzen und die Gelegenheit nutzen, um uns weiter abzusetzen. Bei einem Sieg springen wir vielleicht auf Rang fünf, da ich nicht glaube, dass Blegny in Herve gewinnt«, so Hehnuth Schumacher. Das Hinspiel dürfte den Nordeifelem nicht in guter Erinnerung geblieben sein. Beim seinerzeit wegen zwei Feldverweisen auf neun Spieler dezimierten Tabellenvorletzten hatte man einen l:0-Vorsprung nicht über die Runden bringen können und durch einen Distanzschuss noch den Ausgleich hinnehmen müssen. »Das war ganz bitter. In Aywaille haben wir äußerst dumm zwei Punkte eingebüßt«, trauert der KFC-Präsident noch heute den verlorenen Zählern nach. »Mit der jetzigen Tabellensituation können wir aber zufrieden sein.« Das neuerliche Kräftemessen steht allerdings unter ganz anderen Voraussetzungen, was nicht zuletzt an der Trefferquote beider Mannschaften liegt. Mit zehn mageren Toren auf der Habenseite hegt Aywaille ganz hinten, während der KFC Weywertz den drittbesten Sturm der Serie aufweist. Dabei läuft Raphael Demarteau seiner Form früherer Jahre noch hinterher und Jean-Marc Cambresy ist aufgrund seiner wieder aufgebrochenen Rückenverletzung kaum einsatzfähig. Alleine Manuel Schumacher steuerte schon acht Treffer zur Torbilanz seines Stammvereins bei. Auch Neuzugang Istvan Lakner weiß bislang zu überzeugen. Sturmkollege Demarteau kam erst vorgestern von einem berufsbedingten Auslandsaufenthalt zurück und muss wohl oder Übel auf der Bank Platz nehmen. Zu ihm gesellt sich nach längerer Verletzungspause Sascha Sarlette Jr. Ein Fragezeichen steht noch hinter Torhüter Se-bastien Istace, der in dieser Woche infolge eines Pressschlags aus dem Herstal-Spiel keine Trainingseinheit absolvieren konnte. Aywaille plagen ganz andere Sorgen. In dieser wichtigen Phase der Meisterschaft fehlt Stürmer Wietkin an allen Ecken und Enden. Der Ersatzmann für den abgewanderten Ummels steigt erst langsam wieder ins Training ein und wird gegen den KFC Weywertz wohl kaum mit von der Partie sein.
Unparteiischer sorgte für einen Sturm der EntrüstungWeywertz ließ sich spat die Butter vom Brot nehmenGrenz-Echo vom 6. Dezember 2004 (Daniel OFFERMANN)Die Stadionuhr am Weddenier Weg zeigte exakt 94 Minuten und 31 Sekunden an, als der Tabellen-vorletzte aus Aywaille den 2:2-Ausgleich erzielte. Das Endergebnis mag in Ordnung gehen, fraglich ist nur, warum der Unparteiische ohne ersichtlichen Grund so lange nachspielen ließ. Lange Zeit sahen die Weywert-zer gestern wie der sichere Sieger aus. Eine frühe Führung und das verdiente 2:0 Mitte der zweiten Halbzeit, der siebte Saisonsieg schien bereits unter Dach und Fach. Doch hatten die Schwarz-Gelben die Rechnung ohne den Wirt gemacht und insbesondere ohne den Mann in Schwarz. Erst stellte Aywaille in der Schluss-phase den. Anschluss her, bevor Gonze den Gästen mit einem abgefälschten Schuss einen Zähler rettete. «Das Unentschieden geht in Ordnung, nicht aber die Art und Weise, wie es zustande Umfallen kämpfte, führten wir' bis zur 82. Minute mit zwei Toren Vorsprung. So etwas darf eigentlich nicht passieren. Allerdings kann sich Aywaille beim Schiedsrichter bedanken. Mir ist unerklärlich, warum er so lange nachspielen ließ«, meinte ein spürbar aufgebrachter Helmuth Schumacher nach der Begegnung. »Spielerisch stand die Partie nicht unbedingt auf einem hohen Niveau, sondern war eher kampfbetont. Das ist aber verständlich, da jedes Spiel für Aywaille jetzt einem Endspiel gleichkommt.« KFC-Trainer Gilbert Diffels musste seine Mannschaft im Vergleich zum 6:0-Kantersieg in Herstal auf einer Position umbesetzen. Für den verletzten Se'bastien Istace rückte Alain Schmitz zwischen die Pfosten. Mit dem schönsten Spielzug der gesamten Partie gingen die Nordeifeler prompt in Führung. Eric Heuse spielte Frederic Boemer einen Zuckerpass in den Lauf, und der Flügelspieler schlenzte das Leder mit dem Außenrist vorbei an Aywaüles Schlussmann Leonard in die Maschen, 1:0 (10.). Alles schien für die Platzherren nach Plan zu verlaufen. Aywaille verfiel in eine aggressive Gangart, konnte vor dem Tor aber kaum Akzente setzen. Schnell war jedem klar, warum die Gäste bis dato erst zehn Mal ins Schwarze trafen. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel stand Istvan Lakner nach einem Pressschlag urplötzlich frei vor Leonard, zog aber den Kürzeren. Nach dem Pausentee kamen die Gäste druckvoller aus der Kabine. Zwingende Torchancen spielten sie aber keine heraus. Die Weywerrzer konnten aus ihren Tormöglichkeiten hingegen kein Kapital schlagen. Nach einer ansehnlichen Kombination mit Schumacher hatte Lakner das 2:0 auf dem Fuß, doch klärte Jourdan für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie (54.). Nur 60 Sekunden später beförderte Peiffer das Leder im Anschluss an einen Eckstoß an den Querbalken. Auf der Gegenseite trafen auch die Gäste Aluminium. Ein abgefälschter Schuss von Maury prallte an den Außenpfosten (66.). Nach dieser Schrecksekunde baute die Diffels-Elf ihre Führung aus. Frederic Boemer bediente Gerd Lambertz, der Leonard aus rund 16 Metern nicht den Hauch einer Chance ließ, 2:0 (68.). Wer dachte, nun sei alles gelaufen, sah sich eines Besseren belehrt. Nach einem Geplänkel vor dem KFC-Straf-rmun lenkte Sarlette Sr. das Hier unglücklich ins eigene Tor,2:l (82.]. Aywaille witterte jetzt Morgenluft, Weywertz beschränkte sich auf Konter. In der 95. Minute fasste sich Gonze aus 25 Metern ein Herz. Sein Schuss wurde ^on drei Akteuren abgefälscht und landete zum Entsetzen des KFC-Anhangs im Tor, 2:2 (90. + 5). Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff des Unpar- teiischen;. der im KFC-Lager verständlicherweise einen wahren Sturm der Entrüstung auslöste. Durch die Punkteteilung rutschten die Schwarz -Gelben in der Tabelle auf Rang sieben ab, blieben aber auch im siebten Spiel hintereinander ungeschlagen. KFC Weywertz: Schmitz, Sarlette Sr., E. Boemer, M. Boemer, Gomez,
F. Boemer, Lambertz, Heuse, Lakner (Sarlette Jr., 87.), Peiffer (Demarteau,
60.), Schumacher (Willems, 90.+2)
Blegny - Weywertz (Sonntag, 12. Dezember 2004, 14.30 Uhr)Zum Fastabsteiger mit Wut im BauchGrenz-Echo vom 11. Dezember 2004Wenn der KFC Weywertz morgen Nachmittag beim Tabel-lenfünften aus Blegny antritt, werden die Nordeifeler eine gehörige Portion Wut im Bauch haben. Immerhin kassierte die Diffels-EIf im Hinspiel die bis dato höchste Niederlage der laufenden Meisterschaft. Ambitionierte Weywertzer, die mit einem Heimsieg in die neue Saison starten wollten, landeten erst einmal unsanft auf dem harten Boden der Tatsachen. Gegen den Fastabsteiger Blegny setzte es gleich zum Meisterschaftsauftakt eine herbe 1:5-Schlappe. »Da haben wir natürlich noch etwas gut zu machen«, ist auch KFC-Präsident Helmuth Schumacher überzeugt, dass seine Spieler besonders motiviert in die Partie gehen werden. »Blegny hat keinerlei gesperrte oder verletzte Spieler und ist demnach komplett. Dennoch bin ich optimistisch, dass wir dort etwas holen, da wir in letzter Zeit etliche Punkte Rückstand auf Blegny wettgemacht haben.« Der Tabellenfünfte, der in der Vorsaison in die Relegation musste und nur mit äußerst viel Dusel die Klasse hielt, kommt nicht so recht vom Fleck. Inzwischen verbucht die Mannschaft des Ex-Weywertzers Marco Mollica bereits sieben Unentschieden. Mit nur 13 Gegentreffern stellt Blegny aber zugleich auch die beste Defensivabteilung der gesamten Serie. Derweil befinden sich die Schwarz-Gelben bei einem Rückstand von zwei Zählern in Schlagdistanz, Was vor heimiliger Kulisse beim 2:2 gegen Aywaille nicht gelang, können die Weywertzer jetzt im direkten Vergleich klar machen: Den Sprung auf Tabellenplatz fünf. Voraussetzung ist aber, dass Gemmenich in Aywaille nicht über einen Zähler hinaus kommt, und die Nordeifeler selbst die volle Punkteausbeute einfahren. KFC-Trainer Gilbert Diffels vertraut wahrscheinlich der gleichen Elf wie gegen Aywaille. Sebastien Istace dürfte nach auskurierter Verletzung erneut seinen Platz zwischen den Pfosten einnehmen. Neu im Kader ist Momo Courail. Der Neuzugang tritt an die Stelle von Sascha Sarlette Jr., dessen Einsatz in der Vorwoche wohl noch etwas zu früh kam. Jedenfalls hat der Nachwuchsspieler wieder eine Verletzung zu beklagen.
Weywertz im achten Spiel in Folge unbesiegtKFC zeigt tolle Moral in UnterzahlGrenz-Echo vom 13. Dezember 2004Durch einen verdienten O:l-Auswärtserfolg beim direkten. Konkurrenten Blegny bleibt der KFC Weywertz auch im achten Spiel hintereinander unbesiegt und klettert in der Tabelle auf Rang fünf. Demar-teau markierte den einzigen Treffer des Tages. Die Nordei-feler profitierten dabei auch vom Ausrutscher des Aufsteigers aus Gemmenich. Die beeindruckende Serie der Elf von Trainer Gilbert Dif-fels geht weiter und nimmt für die Konkurrenz allmählich - beunruhigende Ausmaße an. Auch im achten Spiel in Folge konnte der Gegner den Wey-wertzern keine Niederlage beibringen. Mit 26 Zählern auf der Habenseite können sich die Schwarz-Gelben . bereits jetzt auf eine ruhige Winterpause freuen. Bevor der Spielbetrieb jedoch ruht, bekommt es der KFC am nächsten Wochenende noch mit Titelanwärter Hamoir zu tun. Zum Zuschauen verurteilt ist dann Istvan Lakner, der gestern gegen Blegny seine dritte gelbe Karte kassierte. Beeindruckende SerieBei äußerst guten Platzverhältnissen entwickelte sich von Beginn an eine ansehnliche Partie. Bereits nach 120 Sekunden ließ Blegny durch einen ersten Warnschuss aufhorchen. Die Gastgeber wussten sehr wohl, was beim direkten Vergleich mit dem KFC auf dem Spiel stand, und wollten ihren Platz in der Tabelle keineswegs kampflos räumen. Nach rund 20 Minuten tanzte Tantülo die halbe Abwehr der Gäste aus, setzte seinen Schuss aber zu hoch an. Damit hatte der Fastabsteiger aus der Vorsaison sein Pulver aber erst einmal verschossen. Postwendend bediente Demarteau seinen Sturmpart-ner Schumacher, doch zog dieser gegen Blegnys Torhüter Joris den Kürzeren. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Schwarz-Gelben besser ins Spiel. Demarteau setzte Schumacher abermals gekonnt in Szene, doch verfehlte dessen Schuss das Ziel nur um Haaresbreite (28.). Kurz darauf wusste sich Turco gegen den erfolgreichsten KFC-Torschützen nur mit einem rüden Foulspiel zu helfen, doch ließ der Unparteiische Gnade vor Recht ergehen und zeigte dem Übeltäter nur die gelbe Karte. Wenig später stand der Mann in Schwarz erneut im Mittelpunkt. Einen Querpass von Schumacher beförderte der Gegenspieler von Eric Heu-se in die eigenen Maschen. Das Schiedsrichtergespann wollte aber eine Abseitsstellung erkannt haben und verweigerte dem regulären Treffer die Anerkennung - eine glatte Fehlentscheidung (32.). »Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein sehr friedliches Spiel, doch durch die Fehlentscheidung des Schiedsrichters kam plötzlich Unruhe in die Partie«, so KFC-Delegierter Dieter Wey-nand. Nach dem Pausentee kamen die Gäste besser aus den Startlöchern. Demarteau, der sich gestern im Sturmzentrum Bestnoten verdiente, legte mustergültig quer auf Lambertz, dessen Schuss aus knapp 16 Metern Blegnys Torsteher Joris zu einer Glanzparade zwang C53.). Nach rund einer Stunde Spielzeit war das Schiedsrichtergespann einmal mehr in aller Munde. Einen Rempler von Heuse gegen Nicotra ahndete der Schiedsrichter mit einem Feldverweis (59.). «Nach der roten Karte hat die Mannschaft wirklich Charakter gezeigt. Wir haben uns in jeden Ball hineingeworfen, und einer hat für den anderen gekämpft. Der Sieg ist im Großen und Ganzen sicher verdient, jetzt stehen wir endlich auf dem fünften Platz«, freute sich der KFC-Delegierte über den aus Weywertzer Sicht erfreulichen Spielausgang. Demarteau-TrefferFür diesen sorgte nur 120 Sekunden nach dem Platzverweis der auffälligste Akteur auf dem Rasen: Raphael Demarteau. Nach Schumacher-Vorarbeit fasste er sich von der Strafraumgrenze ein Herz, 0:1 (61.).Das Gegentor brachte die Gastgeber aus dem Konzept. Bis zum Schlusspfiff des schwachen Unparteüschen erspielten sie sich keine zwingenden Torchancen mehr. Die Schwarz-Gelben hätten die Führung dagegen noch ausbauen können. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff umkurvte Demarteau den gegnerischen Torhüter und kam zu Fall, doch blieb der Elfmeterpfiff aus. In dieser Form können die Spieler von Gilbert Diffels gegen Meisterschaftskandidat Hamoir durchaus etwas Zählbares ins Auge fassen. (ro) Blegny: Joris, Moor (Caligari, 60.), Turco, Clerdent (Schaki-rov,
70.), Mollica, Rey, Tantil-lo, Nicotra, Cherain (Debru-che, 76.), Ibara, Locht
Fußball 1. Provinzklasse: Hamoir - KFC Weywertz (Sonntag, 19. Dez. 2004, 14. 30 Uhr)Weywertzer wollen unbedingt auf Rang fünf überwinternGrenz-Echo vom 18. Dezember 2004Der KFC Weywertz schwimmt derzeit auf einer regelrechten Welle des Erfolges. Seit acht Spielen sind die Nordeifeler ungeschlagen. Auch im letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause bei Titelanwärter Hamoir wollen die Schwarz-Gelben ihre Serie fortsetzen. Vor nahezu zwei Monaten, am 17. Oktober 2004, bezogen die Spieler des KFC Weywertz ihre letzte Saisoraüederiage - ein unglückliches 0:1 gegen Chenee vor heimischer Kulisse. Danach sammelte die Mannschaft von Trainer Gilbert Diffels 16 Punkte und kletterte in der Tabelle klammheimlich auf Rang fünf. Nur allzu gerne möchten die Nordetfeler auch dort überwintern. Um dieses Ziel aber ganz sicher zu erreichen, ist ein Sieg über Titelaspirant Hamoir quasi Pflicht. Die direkten Verfolger aus Blegny und Gemmenich stehen vor vermeintlich leichteren Aufgaben. KFC voll im SollAndererseits können die Schwarz-Gelben befreit aufspielen, da sie mehr als im Soll liegen und in der Vorwoche den Tabellennachbarn aus Blegny unter die Verlierer schickten. »Nach dem Platzverweis von Eric Heuse ist noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Alle haben 120 Prozent Einsatz gezeigt. Acht Spiele hintereinander in der 1. Provinzklasse nicht zu verlieren, das ist schon eine Leistung. Von zwölf möglichen Punkten haben wir zuletzt sogar zehn geholt, so-dass der fünfte Platz in der Tabelle berechtigt ist«, freut sich KFC-Präsident Helmuth Schumacher über das tolle Abschneiden seiner Mannschaft. Da Hannut und Melen in der Promotion nicht sonderlich gut dastehen, muss mit vier Absteigern aus der 1. Provinzklasse gerechnet werden. »Daher muss unser Ziel sein, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren, damit wir uns dann auf den fünften Platz konzentrieren können. Der hegt im Bereich des Möglichen, da die direkten Verfolger aus Blegny und Gemmenich zuletzt auch eher auf dem absteigenden Ast waren.« Offensivmann Lakner wird dem KFC wegen seiner Gelbsperre fehlen. Für ihn rückt entweder Courail oder Peiffer in die Basiself. Cambresy und Sarlette Jr. sind dagegen weiterhin nicht einsatzfähig. Am Donnerstag verzichtete KFC-Trainer Diffels auf ein reguläres Training, sondern zog viel- mehr eine Zwischenbilanz und ging anschließend mit seinen Spielern zum Kegeln. Der selbst proklamierte Meisterschaftskandidat aus Hamoir hat erst zur Mitte der Hinrunde Fahrt aufgenommen und den Anschluss an die vorderen Tabellenränge hergestellt. Hamoir auf der LauerMit drei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Faymonville liegt die Mannschaft aus dem südlichen Teil der Provinz in Lauerstellung, verpasste am letzten Wochenende beim 1:1 gegen Battice aber die Gelegenheit, weiteren Boden gut zu machen. Besonders gefährlich ist Angreifer Collard, der in der laufenden Saison bereits zwölf Treffer verbuchen konnte. Auch mit seinem Sturm- partner NXSanvala ist zu rechnen. Dass der im Vorjahr in Aywaille als Torgarant gefeierte Ummels in Hamoir als Neuzugang nur auf der Bank sitzt, spricht für die Qualität des Ta-bellenzweiten. »Auf dem Papier hat Hamoir die stärkste Mannschaft. Doch letztes Jahr haben wir dort beim 0:0 gut ausgesehen. In der 90. Minute hat Manuel Schumacher sogar noch den Innenpfosten getroffen.« Vielleicht landet der Ball ja morgen im Tor... (ro)
Fußball 1. Provinzklasse:
|
|
![]()